30.11.06

Über die Firmpaten

Jeder Firmling sollte einen Paten haben. Der Pate ist eigentlich schon für die richtige Vorbereitung auf den Empfang des Sakramentes mitverantwortlich; bei der Firmfeier legt der Pate seine Hand auf die Schulter des Firmlings zum Zeichen seiner Bereitschaft ihm auch später, in der Kraft des Heiligen Geistes den Glauben im Leben zu bezeugen. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß der Gefirmte sich wie ein wahrer Zeuge Christi verhält und die Verpflichtungen, die mit diesem Sakrament verbunden sind, getreu erfüllt. Auch der Taufpate kann durchaus als Firmpate genommen werden. Genausogut kann jemand anderes gewählt werden. Es ist nicht ratsam, mehrere Patenschaften zu übernehmen. Ebensowenig können die Firmbewerber untereinander Paten sein.

Folgende Voraussetzungen soll der Pate erfüllen:
  • Er muß der katholischen Kirche angehören und die Taufe, Firmung und Eucharistie empfangen haben.
  • Er muß die seiner Aufgabe entsprechende Reife haben und mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Er muß vom Firmbewerber selbst bzw. von dessen Eltern bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten.
  • Auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht.
  • Er darf nicht Vater oder Mutter des Firmlings sein.
  • Er darf durch kein Rechtshindernis vom Patenamt ausgeschlossen sein.
Wie ihr sicher wisst, geht der Firmpate bei der Firmspendung mit dem Firmling nach vorn zum Bischof. Er stellt sich hinter seinen Firmling und legt seine rechte Hand auf die Schulter, während der Bischof die Salbung und Handauflegung vollzieht. Mit dieser Geste drückt der Pate aus:
„Ich bin bei dir; ich begleite dich auf deinem Weg, auf deinem Glaubensweg. Ich stehe hinter dir und werde hinter dir stehen. Ich stehe zu dir und werde zu dir stehen. Ich stehe für dich ein!“

Gebet des Paten zur Firmerneuerung
Herr unser Gott, du hast mir im Sakrament der Firmung die Kraft des Geistes Christi geschenkt, der auf geheimnisvolle weise die Kirche heiligt und eint. Ich soll vor der Welt Zeugnis geben von der Botschaft Christi und von seiner Liebe, von seinem Tod und seiner Auferstehung. Hilf mir, ein lebendiges Glied der Kir-che zu sein, damit ich in ihr dich verherrliche durch Christus im Heiligen Geist. Hilf mir, unter der Führung des Geistes allen Menschen zu dienen, so wie Chris-tus es getan hat, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes in Ewigkeit. Amen.

28.10.06

Gemeinsamer Tag

Für Buffetfräsen

gemeinsames Abendessen

Claudio

Noch nicht verkauft? Schatzkammer der St. Hedwigskathedrale

Zwei (enttarnte) Agenten des polnischen Geheimdienstes

Schneeweißchen und Rosenrot

Ja na und An na

Tutti insieme

zwei Oberministrantinnen (!)

Lange nichts gegessen!

This Omnibus is under my control. If anybody move, I will kill him!


PSP vs. Nintendo Jewel

Karmel Maria Regina Martyrum

Der Innenhof erinnert mit Bedacht an einen Gefängnishof

Gedenkstätte Plötzensee

30.9.06

¿Que será? ¿será? What ever will be, will be...

...the future's is not ours to see... Noch vor meiner Ankunft in der hiesigen Pfarrei gab es ein erstes Informationstreffen für die neuen Firmbewerber. Dabei wurde auch ein Brainstorming zum Thema Firmung durchgeführt. Die Ergebnisse habe ich im folgenden versucht, zu ordnen und zu kategorisieren.

Spiritualität und christliche Lebensführung
  • „mehr Glauben“
  • „Antworten auf Lebensfragen“
  • „Glaube im Alltag“ bzw. „Glauben in den Alltag einbringen“ (3x)
  • "Vertiefung meines Glaubens“, „Festigung meines Glaubens“ bzw. „Bestärkung im Glauben“ (5x)
  • „Bedeutung der Firmung für mein LEBEN“ (2x)
  • „ich erwarte neue Erfahrungen in meiner religiösen Glaubensentwicklung“
  • „ich möchte Bestärkung im Glauben erleben“
  • „allgemeine Bedeutung der Firmung, auch im Alltag“
  • „ich erhoffe mir eine Näherführung an diese Religion“
  • „erkennen des individuellen Ichs“
  • „mehr Selbstvertrauen“
  • „über die christlichen Werte und Normen reden“
Glaubenswissen
  • „Bedeutung der Firmung erfahren“ (10x)
  • „spannende Themen“ (7x)
  • „neues Wissen über den schulischen Religionsunterricht hinaus“
  • „religiöses Hintergrundwissen erhalten / erweitern“
  • „ich möchte die wichtigsten Themen des Glaubens diskutieren“
  • „Glaubensthemen: Zölibat, Scheidung“
  • „interessante Themen bearbeiten“
  • „Vergleich: Firmung - andere Religionen“
  • „versuchen, die Bibel besser zu verstehen“
  • „ich möchte näheres über den christlichen Glauben erfahren und über die Geschichte des Christentums etwas erfahren“
  • „Verhältnis gegenüber anderen Religionen“
  • „mehr über die Religion erfahren, und ich möchte Antworten auf Fragen in Religiosität erfahren“
Soziale Dimension und Gemeinschaft

  • „Spaß“ (6x), bzw. „gemeinsam Spaß haben“
  • „eine große Gruppe sein“ bzw. „eine große Gruppe werden“
  • „ich erhoffe mir von der Firmung, dass ich viele neue Bekanntschaften u.a. auch aus der Herz-Jesu-Gemeinde mache, viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln kann und viel Spaß habe“
  • „ich erhoffe mir von der Firmung, auch neue Bekannte in der anderen Gemeinde, daneben möglichst noch viel Spaß.“
  • „außerdem erwarte ich, dass sich viele neue Freundschaften bilden“
  • „neue Freunde, jede Menge Spaß, keinen Streit“
  • „besserer Umgang mit der Kirchengemeinde und Religionen; viel Spaß und Freude am Firmunterricht“
  • „weitere Integration in die Kirchengemeinde; Spaß haben; nicht nur langweilige Dinge tun; alte Kontakte wieder aufleben lassen“
  • „mit Freunden Spaß haben“, „Gemeinschaft erfahren“, „zu Suppenküchen etc. gehen“ (weniger Theorie)
  • „Aufnahme in die Erwachsenenwelt und weitere Integration in die Kirchengemeinde und das christliche Leben“
Erwartungen an die Gestaltung und Methodik
  • „zu Suppenküchen auf keinen Fall gehen“
  • „eine gute Vorbereitung“
  • „Themen interessant gestalten“
  • „der letzte Papst und damit der Vatikan haben meiner Meinung nach nicht genügend den Disput gefördert“
  • „auch mal andere Themen als die altbekannten zu behandeln“
  • „meine Erwartung ist: gute Gruppenarbeit“
  • „ich persönlich habe keine Wünsche und kann mich auch noch nicht genau über sonst etwas äußern, da ich eigentlich gar nichts genau über die Firmung im allgemeinen weiß“
  • „in gewisser Weise Spaß haben und nicht nur trockene Dinge tun“
  • „interessante Themen“

29.9.06

Auf geht's!

Computerlogbuch der Enterprise, Captain Picard, Sternzeit 41153,7 Unser Ziel ist der Planet Deneb IV, hinter dem die unerforschte Unendlichkeit der Galaxis liegt... Mein Auftrag lautet, die Raumbasis Farpoint Station zu überprüfen, die von den Bewohnern des Planeten Deneb gebaut wurde.

Während des Fluges habe ich Gelegenheit, mich mit der USS Enterprise, dem neuen Raumschiff der Galaxy-Klasse, dessen Kommando ich übernommen habe, besser vertraut zu machen. Immernoch bin ich von der Größe und Komplexität dieses Raumschiffes überwältigt.

Was meine Mannschaft betrifft, so sind wir in einigen Schlüsselpositionen unterbesetzt. Besonders fehlt mir ein Erster Offizier. Aber man informierte mich, dass ein sehr erfahrener Mann, ein gewisser Commander William Riker auf Deneb IV darauf wartet, an Bord zu kommen.

Ja, das sind schon gewichtige Dinge, die Captain Picard da in sein Logbuch schreibt. Aber hier in diesem kleinen Notizbüchlein? Was soll hier schon weltbewegendes festgehalten werden? Weder sind hier Berichte über fremde Welten und Planeten noch über die "unerforschte Unendlichkeit der Galaxis" zu erwarten. Oder doch? Wer entscheidet eigentlich, was wichtig und unwichtig ist? Wer sagt, was bei einer Reise eine neue Welt ist? Oftmals stellt sich erst im Nachhinein hinaus, daß zunächst unscheinbare Details eine ungeahnte Bedeutung bekamen.
Dieses Logbuch dient zur Aufzeichnung von beiläufigen oder beunruhigenden Beobachtungen, von wesentlichen und unwesentlichen Bemerkungen, von normalen und unnormalen Begebenheiten. Wer von euch Firmbewerbern Lust hat, etwas dazu beizutragen, ist herzlich eingeladen, sich an der Erstellung dieses Werkes zu beteiligen.